Wie kommen die Rohstoffe in das Handy?

Damit die Rohstoffe für die Handyproduktion verwendet werden können, müssen sie zunächst in Minen abgebaut werden. Danach werden die Rohstoffe zur weiteren Aufbereitung transportiert. D.h. die für ein Handy benötigten Stoffe werden erst in weiteren Prozessen hergestellt.

Das Beispiel Gold zeigt, wie viele Ressourcen dabei verbraucht werden: Um 0,034 Gramm Gold für ein Handy zu gewinnen, müssen mindestens 100 Kilogramm Gestein bewegt werden. Um das Gold aus dem Golderz zu lösen, werden oft Schadstoffe wie Quecksilber oder Zyanid eingesetzt (Quelle: BMBF: Die Rohstoff-Expedition, Stand: 09.12.2019)

Der weltweite Abbau der Rohstoffe führt also zu Umweltbelastungen. Doch die Rohstoffgewinnung hat auch soziale Folgen – oft werden dabei Menschenrechte verletzt und internationale Sozialstandards missachtet:
Teilweise herrschen gefährliche Arbeitsbedingungen in den Minen; durch fehlende Schutzkleidung, Staub und Dämpfe kann es zu Gesundheitsproblemen kommen (Quelle: Germanwatch: Folgen der Globalisierung der IT-Branche am Beispiel Handy, Stand: 09.12.2019)