Citizen Science-Ansatz & Feedback von Studierenden der DUK

Ein wichtiger Aspekt aller von der Innovationsstiftung für Bildung und der OeAD-GmbH geförderten Projekte, z.B. des Projekts ÖHA!, war der Citizen Science-Ansatz: „Lernende, Lehrende und Interessierte werden direkt in die (Weiter-)Entwicklung von Lehr- und Lernmitteln eingebunden. Dadurch entsteht ein gezielter Dialog zwischen Wissenschaft, Schule und Gesellschaft, der das Know-how und die Bedürfnisse der Nutzer*innen direkt in die Entwicklung der Materialien einfließen lässt.“ (Quelle: https://innovationsstiftung-bildung.at/de/schwerpunkte/2018-digitalisierung-bildungsforschung/digitale-lehr-und-lernmittel/)

Auch bei ÖHA! wurde die Öffentlichkeit durch unterschiedliche Partizipationsmöglichkeiten zum Mitmachen eingeladen. Eine dieser Möglichkeiten bot sich für Studierende des Lehrgangs Educational Leadership der Donau-Universität Krems, die die ÖHA!-Materialien bereits vor deren Veröffentlichung testen und auch erweitern konnten. Im Rahmen des Moduls „Theorie und Praxis mediengestützen Lernens” entstanden auszugsweise folgende Rückmeldungen zum Projekt:

  • Gemeinsam haben wir – mit Hilfe der ÖHA Materialien – einen Projektunterricht zusammengestellt, der sowohl den Schülerinnen und Schülern als auch uns als Lehrerinnen Spaß und Freude an der Arbeit macht und den Kindern in Bezug auf das Thema „Lebenszyklus eines Smartphones“ einen großen Wissenszuwachs gebracht hat.
    Cornelia Srb (VS in Gablitz)
  • „Der Projektunterricht war aufgrund von Corona nur in sehr kleinen Gruppen geteilt, aber die Mundpropaganda der Kinder verlangt nach einem standortbezogenen Atelier-Tag. Ich bin schon gespannt, wie das Thema klassenübergreifend ankommt. Gerade das Thema ‘Smartphone’ hat bei den Kindern großen Anklang gefunden. Das ÖHA-Material war einfach umzusetzen und fantastisch aufbereitet. Der QR-Code hat bei den Kindern große Begeisterung gefunden und hier mussten wir die Kinder zum Aufhören auffordern.“
    Daniela Stainoch (Direktorin der VS Mitterndorf/Fischa)
  • Der Einsatz der ÖHA – Materialien in der Volksschule hat gezeigt, dass die Materialien so gestaltet wurden, dass sie von den Schüler*innen Großteils selbstständig bearbeitet werden können. Nachdem in den letzten Monaten kein regulärer Unterricht stattfand, wurden die Arbeitsbücher von den Schüler*innen im Distance Learning bzw. in der Betreuung in der Schule bearbeitet. Vor allem die Rückmeldungen unserer Schüler*innen und deren Eltern lassen darauf schließen, dass das Interesse an den Lernmaterialien sehr groß war und ein selbstständiges Arbeiten damit gut möglich war. Wir würden das sowohl auf den übersichtlichen Aufbau und die Strukturierung der Arbeitshefte als auch auf den gelungenen Wechsel zwischen Input in Form von Informationstexten und wechselnden Arbeitsaufträgen zurückführen.”
    Jennifer Marlokova, Katharina Schratz (VS Innere Stadt), Wolfgang Pedevilla (VS Innere Stadt)

Das ÖHA-Materialien wurden im Rahmen des Moduls außerdem ergänzt und beispielsweise in ein Freiarbeitsprojekt oder in Unterrichtseinheiten, die fächerübergreifend als Projekttag geplant werden können, weiterentwickelt. Auch diese ergänzenden Materialien werden in Kürze zum Download zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank an alle Studierenden des Lehrganges für die wertvollen Rückmeldungen und Erweiterungen
vom ÖHA!-Team der PH Wien

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